Bildungsangebot in Leichter Sprache

Jugendliche einer Förderschule erstellen ein Plakat zu Max, einem Opfer der "Euthanasie"-Anstalt Bernburg
Jugendliche einer Förderschule erstellen ein Plakat zu Maximilian Schmidt, einem Opfer der "Euthanasie"-Anstalt Bernburg.

Dieses Angebot ist vor allem für Besucherinnen und Besucher mit Lernschwierigkeiten geeignet. Die Betreuung erfolgt in kleinen Gruppen von ungefähr 5 bis 10 Personen. Zu Anfang werden die Grundzüge des historischen Geschehens anhand einer Power-Point-Präsentation in Leichter Sprache erklärt. Darauf folgt in einfacher Sprache die gemeinsame Besichtigung der Räume der einstigen "Euthanasie"-Anstalt.

Es besteht jederzeit die Möglichkeit, zu unterbrechen, um eine Pause zu machen.

Wenn gewünscht, können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch mit Hilfe einer Materialsammlung mit den Lebenswegen zweier Opfers der „Euthanasie“-Anstalt vertraut machen und einen Lebenslauf für diese Personen gestalten. Das gesamte Material wird hierfür kostenlos von der Gedenkstätte zur Verfügung gestellt.

Eine vorherige Absprache ist unverzichtbar. Im besten Fall besuchen Lehrerinnen und Lehrer bzw. Betreuerinnen und Betreuer vorher selbst die Gedenkstätte, informieren sich vor Ort und äußern ihre Fragen und Wünsche.

Bitte beachten Sie zunächst, dass der Verlauf und die Folgen der nationalsozialistischen Gesundheitspolitik ein sehr komplexes Thema bilden. Auch die direkte Konfrontation mit dem historischen Ort kann besonders für Jugendliche mitunter problematisch sein. Unsere Bildungsangebote sind daher erst für Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse geeignet.