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Willkommen auf der Homepage der Gedenkstätte für Opfer der NS-"Euthanasie" Bernburg

Auf dem Gelände des heutigen Fachklinikums Bernburg befand sich ab 1940 eine der sechs zentralen „Euthanasie“-Anstalten in denen Menschen mit Gas getötet wurden. Rund 14.000 Patientinnen und Patienten aus Heil-und Pflegeanstalten sowie Häftlinge aus den Konzentrationslagern Buchenwald, Flossenbürg, Groß-Rosen, Neuengamme, Ravensbrück und Sachsenhausen starben allein in Bernburg. Im Spätsommer 1943 wurde die „Euthanasie“-Anstalt Bernburg geschlossen. Die baulichen Überreste der Vernichtungsanlage blieben zum Teil erhalten, darunter die Gaskammer.

 

Mittlerweile ist die Gedenkstätte ein Ort, an dem die Geschichten der Vergangenheit auf die Fragen der Gegenwart  treffen. In Räumen, die früher zur Tötungsanstalt gehört haben, wird heute erinnert, gelernt und geforscht.

Aktuelles

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Aktuelle Regelungen für den Besuch der Gedenkstätte

  • Nutzen Sie bitte auf dem Gelände des Fachklinikums den direkten Weg, um zur Gedenkstätte zu gelangen. Vermeiden Sie dabei zum Schutz der Patient:innen, sowie des Personals des Klinikums jeglichen Kontakt.
  • Das Tragen eines medizinischen Mund-​Nase-Schutzes ist erforderlich - sowohl auf dem Gelände des Fachklinikums als auch in der Gedenkstätte.
  • Bis auf Weiteres gilt für den Besuch der Gedenkstätte das 2G-Modell. Davon ausgenommen sind Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Vor Betreten des Ausstellungsbereiches ist ein entsprechender Nachweis den Mitarbeiterinnen im Verwaltungsbereich der Gedenkstätte (Erdgeschoss) vorzulegen.
  • Maximal 15 Besucher:innen dürfen sich zeitgleich im Ausstellungsbereich der Gedenkstätte aufhalten. Eine Personenansammlung ist dabei zu vermeiden. Aufgrund der Gruppenbetreuung muss der Ausstellungsbereich zeitweise für Besucher:innen gesperrt werden. Bitte informieren Sie sich daher bei den Mitarbeiterinnen vor dem Besuch der Gedenkstätte unter info-bernburg(at)erinnern.org oder 03471 319816 über entsprechende Zeitfenster..
  • Allgemeine Abstands-​ und Hygieneregeln sind zu beachten.

 

Wir danken für Ihr Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen und freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Sie haben noch Fragen? Dann wenden Sie sich unter 03471 319816 oder info-​bernburg(at)erinnern.org einfach direkt an uns.  

Digitale Alternative zum analogen Gedenkstättenbesuch

Auf Anfrage bieten wir nun auch digitale Veranstaltungen an. Je nach zeitlichem Rahmen reicht unser Angebot von Vorlesungen bis hin zu dreistündigen Seminaren, in denen wir die Geschichte der Zwangssterilisation und NS-„Euthanasie“ in den Fokus rücken und natürlich auch den historischen Ort vorstellen.

Unser kostenfreies Angebot wird individuell an die Zielgruppe (Mindestalter 15 Jahre) angepasst. Eine vorherige Absprache über die zur Verfügung stehende Zeit und die technischen Rahmenbedingungen sind allerdings Voraussetzung.

Für Anfragen stehen wir gern unter info-bernburg(at)erinnern.org zur Verfügung!

Ein Schritt weiter in Sachen Barrierearmut!

Im September 2020 berichtete der MDR über dieses großartige Projekt. Nun sind die Ausstellungskataloge in Leichter Sprache quasi druckfrisch an die Gedenkstätte geliefert worden und auf Anfrage kostenlos erhältlich.

Der Katalog entstand in Zusammenarbeit mit dem Büro für Leichte Sprache der Lebenshilfe Mansfelder Land e.V.

Finanziert wurde das Projekt durch den Landesaktionsplan "einfach machen-Unser Weg in eine inklusive Gesellschaft" der Landesregierung Sachsen-Anhalt und dem Förderverein der Gedenkstätte für die Opfer der NS-"Euthanasie" e.V.