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Willkommen auf der Homepage der Gedenkstätte für Opfer der NS-"Euthanasie" Bernburg

Auf dem Gelände des heutigen Fachklinikums Bernburg befand sich ab 1940 eine der sechs zentralen „Euthanasie“-Anstalten in denen Menschen mit Gas getötet wurden. Rund 14.000 Patientinnen und Patienten aus Heil-und Pflegeanstalten sowie Häftlinge aus den Konzentrationslagern Buchenwald, Flossenbürg, Groß-Rosen, Neuengamme, Ravensbrück und Sachsenhausen starben allein in Bernburg. Im Spätsommer 1943 wurde die „Euthanasie“-Anstalt Bernburg geschlossen. Die baulichen Überreste der Vernichtungsanlage blieben zum Teil erhalten, darunter die Gaskammer.

 

Mittlerweile ist die Gedenkstätte ein Ort, an dem die Geschichten der Vergangenheit auf die Fragen der Gegenwart  treffen. In Räumen, die früher zur Tötungsanstalt gehört haben, wird heute erinnert, gelernt und geforscht.

Aktuelles

Gedenkstätte Bernburg: Sonntagsöffnungszeiten im Mai

Die Gedenkstätte Bernburg wird im Rahmen der Sonntagsöffnung am 5. Mai 2024 von 10.00 bis 16.00 Uhr für Interessierte geöffnet sein. Zusätzlich bieten…

Gedenkstätte Bernburg: Sonntagsöffnungen im Mai

Die Gedenkstätte Bernburg wird im Rahmen der Sonntagsöffnung am 5. Mai 2024 von 10.00 bis 16.00 Uhr für Interessierte geöffnet sein. Zusätzlich bieten…

Stolpersteinputzaktion des Jugendbeirates der Stadt Bernburg

Anlässlich des bundesweiten Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus initiiert der Jugendbeirat der Stadt Bernburg eine Stolpersteinputzaktion. Interessierte können sich am 27.1.2024 um 11.00Uhr an der Weltzeituhr auf dem Karksplatz treffen.

Wir haben uns bereits gestern den Stolpersteinen von Alfred Mühlhausen und Ida Böhm gewidmet. Beide wurden 1941 in der Tötungsanstalt Bernburg ermordet.

Einen Überblick über alle verlegten Steine finden Sie hier.

Katalog zur Dauerausstellung jetzt erhältlich!

Druckfrisch ist der Katalog zur Dauerausstellung „Die Vernichtung der ‚Unbrauchbaren‘. NS-Gesundheits- und Rassenpolitik am Beispiel der ‚Euthanasie‘-Anstalt Bernburg“ in der Gedenkstätte eingetroffen. Neben den Texten beinhaltet die Publikation auch zahlreiche Fotoaufnahmen und Dokumente, die in der Dauerausstellung zu sehen sind. Die Gestaltung lag in den Händen von BERGZWO, die bereits 2018 federführend für das Design der Dauerausstellung waren.

Der Katalog ist im Metropol Verlag erschienen und sowohl über die ISBN 978-3-86331-638-9 im Buchhandel oder direkt vor Ort in der Gedenkstätte erhältlich.

Gefördert wurde das Projekt vom Land Sachsen-Anhalt.